Malta
Hauptstadt von: Valletta
Valletta ist die Hauptstadt Maltas. Sie wurde im 16. Jahrhundert von den Rittern des Johanniterordens gegründet und nach dem Großmeister Jean de Valette benannt; nach der Großen Belagerung von 1565 entstand sie als befestigte Stadt mit Schachbrettgrundriss. Heute ist sie Sitz der maltesischen Regierung und berühmt für Barockarchitektur wie die St.-Johannes-Konkathedrale. Außerdem ist sie flächenmäßig eine der kleinsten Hauptstädte Europas, eingebettet zwischen dem Grand Harbour und dem Marsamxett Harbour. Zur Abgrenzung: Mdina ist die „Stille Stadt“ und frühere Hauptstadt, Sliema ist ein beliebter Küstenort, und Gozo ist Maltas zweite Insel, keine Stadt. Merkhilfe: „V wie Valletta, V wie Valette, V wie Viktorie nach der Belagerung“ — die Hauptstadt, aus dem Sieg geboren und nach Valette benannt.