Guinea
Hauptstadt von: Conakry
Conakry ist die Hauptstadt und größte Stadt Guineas. Sie liegt an der Atlantikküste auf der Halbinsel Kaloum und der Insel Tombo. Die Stadt wurde 1887 von den Franzosen als Kolonialhafen gegründet, wurde Hauptstadt von Französisch-Guinea und blieb Regierungssitz nach der Unabhängigkeit 1958. Der geschäftige Hafen und die Küstenlage machen Conakry zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes.
Um Verwechslungen mit den Nachbarstaaten zu vermeiden, sagt man oft „Guinea (Conakry)“. Die anderen Optionen sind nahegelegene Hauptstädte: Bamako gehört zu Mali, Freetown zu Sierra Leone und Monrovia zu Liberia. Merkhilfe: Conakry ist eine Küstenhauptstadt; Freetown bedeutet „freie Stadt“ (Bezug zur Geschichte befreiter Sklaven in Sierra Leone), und Monrovia ist nach dem US-Präsidenten Monroe benannt.